Lavendelöl

Lavendelöl ist eines meiner Lieblinge unter den Aromaölen.

Der Lavendel war schon bei den antiken Römern ein beliebter Zusatz zum Badewasser, davon leitet sich auch der Name des Lavendel ab, der so viel wie waschen bedeutet.

Man verbrannte früher auch Lavendel in Zimmern von Kranken, weil man wusste, dass die aufsteigenden Dämpfe Krankheiten in Schach hielten.

Wer für einige Sekunden die Augen schließt und gedanklich in die Provence geht, der Gegend, die wie keine andere auf der Welt vom Lavendel geprägt ist, in der sich Lavendelfelder bis zum Horizont ausbreiten, kann man verstehen, warum der Lavendel so eng mit Sommer, Freiheit und Entspannung verbunden ist. Die Heimat des Lavendel ist eigentlich das frühere Persien, er kam über die Kanarischen Inseln (: in den Süden Frankreichs. Heute findet man ihn natürlich überall im Mittelmeergebiet, auch auf dem Balkan, in Zentraleuropa oder in England.

 

Die Lavendelernte findet zwischen Juni und August statt, oftmals werden die einzelnen Blüten noch von Hand geerntet, und zwar immer zu Mittag, denn dann ist das meiste ätherische Öl in den Blüten enthalten. Aus den Blüten und den Stängeln stellt man dann das ätherische Öl her, das diesen typischen und wunderbaren Duft hat.

 

Das Lavendelöl hat eine befreiende Wirkung auf unsere Seele, es verleiht uns klare Gedanken und hilft uns abzuschalten.

Lavendel hat eine sehr ausgleichende Wirkung und erfrischt uns, wenn wir ständig müde sind, es hellt unsere Stimmung auf, es hilft uns bei Nervosität. Zudem stärkt und beruhigt es uns, es lindert Schmerzen, es treibt den Harn und den Schweiß. Zusätzlich wirkt es entgiftend und es hilft uns, dass Wunden schneller heilen. Außerdem hat das Öl eine stark antiseptische Wirkung.

 

 

Wirksamkeit von Lavendelöl:

 

 

Die Naturheilkunde gewinnt aus dem Echten Lavendel (Lavandula angustifolia) zwei medizinische Wirkstoffe, die es in sich haben: Das sind zum einen seine Blüten (Lavandulae flos) und außerdem das daraus gewonnene Lavendelöl (Lavandulae aetheroleum). Die Effekte von Lavendelöl sind mit jenen der Lavendelblüten fast identisch – aber eben nur fast. Innerlich eingesetzt hilft das Öl bei Unruhe, Nervosität bis hin zu nervöser Erschöpfung und Schlafstörungen. Außerdem kann das ätherische Lavendelöl bei starken, schmerzhaften Blähungen und Magen-Darmbeschwerden helfen und wegen seiner den Gallensaft anregenden Wirkung auch die Verdauung verbessern.

 

Äußerlich eingesetzt, zum Beispiel als Badezusatz, kann es Kreislaufbeschwerden wie Herzrasen entgegenwirken. Zusätzlich besitzt Lavendelöl erwiesene Effekte gegen Entzündunge, Bakterien und Pilze. Daher kann es auch bei Hauterkrankungen wie Akne und zur Wundbehandlung eingesetzt werden. Die zur Wirksamkeit bestimmenden Inhaltsstoffe im Lavendelöl sind seine ätherischen Öle, zu den vorwiegend Linalylacetat und Linalool gehören. Sie sind es, die für die entspannende Wirkung auf das Zentralnervensystem (ZNS) verantwortlich sind, gleichzeitig die Produktion des Gallensaft verstärken können und zudem bei Hauterkrankungen und bei Wunden wirksam sein sollen.

 

Beim Öffnen eines Fläschchens mit Lavendelöl strömen einem die angenehmen, frischen und blumigen Düfte der hübschen Pflanze entgegen. Vor allem aber innerlich angewendet wirkt das Öl aus dem Lavendel nachweislich, wie auch die getrockneten Blüten des Lavendel, auf das Zentralnervensystem (ZNS), das seine Signale über das Rückenmark in alle noch so entfernten Orte unseres Körpers sendet.

 

Lavendelöl wirkt erwiesenermaßen beruhigend und entspannend auf das ZNS, sodass etwa Nervosität, Unruhe und schlaflose Nächte bald der Vergangenheit angehören können. Weil die beruhigenden Signale in alle Teile des Körpers versendet werden, kann der Wirkstoff außerdem bei nervösen Magen-Darmbeschwerden agieren. Zusätzlich können die ätherischen Öle auch die Gallesaftproduktion anregen, weswegen auch schwere Speisen, leichter verdaut werden können.

Äußerlich angewendet, wird Lavendelöl gerne in Form von Bädern eingesetzt. Hier hilft es erwiesenermaßen bei Kreislaufstörungen, die auf die Funktionstüchtigkeit des Herz-Kreislaufsystems zurückgehen. Aus diesem Grund wird Lavendelöl gerne von Bluthochdruckpatienten in Anspruch genommen. Auch eine Wirkung des Lavendelöls gegen Krankheitskeime, Pilze und Entzündungen scheint bewiesen zu sein – ist jedoch offiziell nicht anerkannt. Lavendelöl zeigt bewiesenermaßen Effekte gegen verschiedene Bakterien (z.B. Escherichia coli und Staphylococcus aureus) sowie gegen Pilze (Candida albicans). Aus diesen Gründen wird Lavendelöl – auch wegen seiner milden Wirkung – gerne zur Behandlung von Hauterkrankungen sowie Wunden (auch Sonnenbrand) eingesetzt.

 

Anwendung:

  • Zur Entspannung in das Badewasser geben oder auf die Schläfen und den Nacken auftragen.
  • Zur Reduzierung von Hautunreinheiten in die Tagespflege oder Körperlotion geben.
  • Vor dem Schlafengehen einige Tropfen Lavendel auf die Fußsohlen auftragen.

 

Anwendungshinweise:

 

Ich verwende es zum Wäsche waschen und gebe einfach ein paar Tropfent in die Waschmaschine anstatt Weichspüler

und auch zum Putzen gebe ich gerne circa 5 Tropfen mit ins Wischwasser.

 

Diffusion: Verwende drei bis vier Tropfen im Diffuser Deiner Wahl.
 
Verwendung als Lebensmittelzusatz: Einen Tropfen mit 125 mL Flüssigkeit verdünnen.
 
Äußere Anwendung: Zur Massage 5 Tropfen mit 10 mL Trägeröl mischen. Als Badezusatz 5 Tropfen mit 5 mL Trägeröl mischen. Als Parfum 1 Tropfen mit 10 Tropfen Trägeröl mischen.
 
Viel Spass!
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farbenfrohes Fuerteventura - Ein Buch über Farben

Eine farbenfrohe Gedankenreise

Inhalt:

1. über die Autorin

2. Wie Wissenschaft in Farbe sieht

3. Meine Sicht der Farben

4. Die Farben

weiß

gelb

orange

rot

rosa/pink

blau

türkis

violett/lila

grün

braun

grau

schwarz

farbenfrohe Zitate

Quellenangaben

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Kombucha

Was kann der Teepilz wirklich?

 

 

Biochemisch betrachtet, handelt es sich beim Kombucha-Teepilz (Scoby) um ein Wunderwerk der Natur.

 

Angefüttert mit Zucker und grünem, schwarzen oder Kräutertee, wird bei einer Temperatur von 23°C (+ - 5) im Kombucha-Pilz eine wahre Maschinerie in Gang gesetzt aus komplexen, biochemischen Reaktionen (Assimilations- und Dissimilationsprozessen), die nach und nach eine Flut von zahlreichen wertvollen Stoffen in den Tee hinein freisetzen, die vorher nicht drin waren!

Diese Prozesse laufen keineswegs unorganisiert ab. Ganz im Gegenteil, jeder Bestandteil erfüllt seine Rolle:

Die im Pilz enthaltenen Hefen vergären den hinzugefügten Zucker zu Kohlendioxid (der Grund für den prickelnden Geschmack) und geringen Mengen an Alkohol, der wiederum den im Pilz vorhandene positiven Mikroorganismen als Nahrungsgrundlage dient. Diese setzen den Zucker in Zellulose um, die u.a. den Pilz wachsen läßt.

Während sie den Alkohol verdauen, wandeln diese positiven Bakterien diesen in Glucuron-, Glucon-Essig- und Milchsäure (Grund für den erfrischenden, säuerlichen Geschmack) um und produzieren dabei ganz nebenbei zahlreiche Vitamine.

Das hieraus entstehende Getränk ist es, das vollendet nach ca. 8-12 Gärtagen uns zur Verfügung steht und mit zahlreichen positiven Effekten auf den menschlichen (und tierischen!) Körper aufwartet.

Doch was macht die Kombucha so wirksam?

 

Wirkstoffe der Kombucha

 

Es ist das Zusammenspiel der gesamten Vitalstoffe im Kombucha-Tee, die im richtigen Verhältnis zueinander produziert werden, das dessen phänomenale Wirkung bei allerlei Erkrankungen und Zipperlein begründet und gegen Zellalterung hilft. Die folgenden Wirkstoffe wurden bislang im Kombucha-Tee festgestellt, man geht aber davon aus, dass es eine Vielzahl weiterer Inhaltstsoffe gibt, die bislang unentdeckt blieben, jedoch nicht minder sehr erfolgreich im Zusammenspiel aller Komponenten ihre positive Wirkung auf den Organismus verrichten:

  • Vitamine (Vitamin C, B, D, K)

  • Folsäure

  • Eisen

  • Hefen

  • Glucuronsäure

  • Gluconsäure

  • Rechtsdrehende Milchsäure

  • Probiotische Milchsäurebakterien

  • verschiedene Enzyme

  • antibiotische Stoffe

  • organische Säuren

 

 

 

Wirkung

 

  • Sie reguliert die Verdauung

  • wirkt insgesamt anregend auf die gesamte Darmtätigkeit

  • harmonisiert die Darmflora

  • wirkt gegen Viren und Bakterien

  • stärkt das Abwehrsystem

  • fördert die Entgiftung

  • beugt Gicht vor

  • senkt die Blutfette

  • harmonisiert das Säure-Basen-Verhältnis

  • regt den Stoffwechsel an

  • erleichtert die Aufnahme von Mineralien

  • beeinflusst die Blutzuckerwerte günstig

  • verbessert die Sauerstoffverwertung in den Zellen

  • steigert ganz allgemein das Wohlbefinden

 

 

 

Rezept:

 

du brauchst 4-5 1L Flaschen mit Bügelverschluss und ein 3 oder 5 L Glasgefäß und Stoff zum zum zudecken

 

3 Liter: 5 g schwarz Tee + 20 g grün Tee + 165 g Zucker + 0,2 L Kombucha

 

5 Liter: 9 g schwarz Tee + 34 g grün Tee + 275 g Zucker + 0,2 L Kombucha

 

ca 10 Tage fermentieren, danach in Bügelflaschen und 1 Tag „nachbrauen“, dann kaltstellen

 

Für 3 Liter: 1 L warmes Wasser (90 °), Tee 3 Min ziehen lassen und schön ausdrücken, mit Zucker zusammen ins Glas, Zucker auflösen, dann 2 L kaltes Wasser dazu, „Scoby“ und 0,2 L Kombucha dazu, zudecken mit Gummi befestigen...

 

!Scoby mag kein Metall!

 

 

 

Viel Spaß und Prost!

 

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Aloe Vera - eine echte Königin unter den Heilpflanzen

Auf Fuerteventura wächst Sie wie verrückt und ich kann bei Bedarf einfach raus in den Garten gehen und ganz frisch ein Blatt ernten, wenn ich es brauche. Seit längerem arbeite ich nebenbei bei Aloe Vera Fresca und befinde mich so mittendrin in einer Welt gefüllt von Wüstenlilien. Gel, Drink, Kosmetik, Schmerzgele, Zahnpasta, Deo, ... es gibt mittlerweile Aloe Vera Produkte, die Dich von Kopf bis Fuß pflegen und verwöhnen.

Es gibt mehr als 300 Arten von Aloe Vera. Aloe Vera Barbadensis Miller ist mit Abstand die Bekannteste unter Ihnen und bietet die höchste Dichte an wertvollen Inhaltsstoffen.

Volkstümlich wird sie, wie bereits erwähnt, Wüstenlilie genannt, denn obwohl sie einem Kaktus sehr ähnelt, gehört Aloe Vera wie die Zwiebel zu den Liliengewächsen.

Ursprünglich stammt die Aloe vera vermutlich von der arabischen Halbinsel, heute fühlt sie sich unter anderem im Mittelmeerraum, in Indien und in Mexiko heimisch.

Eine Besonderheit der wildlebenden Aloe Vera ist, dass sie monatelang ohne Regen auskommen kann. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sie in ihren fleischigen, mit Dornen versehenen Blättern unglaublich viel Wasser speichern kann, wovon sie in den Dürreperioden zehrt. Je länger die Trockenzeit anhält, desto mehr schrumpft die Pflanze zusammen. Wenn es dann aber wieder regnet, plustert sie sich regelrecht auf. Diese Speicherkapazität ist auf eine gelartige Struktur im Inneren der Blätter zurückzuführen. Dieses sogenannte Aloe Vera Gel hilft der Pflanze zudem, sich selbst zu heilen, indem es ihre Wunden (z. B. Schnitte) versiegelt.

Diese Beobachtungen haben den Menschen vor Tausenden von Jahren wohl auf die Idee gebracht, dass es sich hier um eine Heilpflanze handeln muss. Denn wenn eine Pflanze sich selbst vor dem Austrocknen und sogar vor Verletzungen schützen kann, warum sollten ihre Bestandteile auf diese Weise nicht auch die menschliche Haut heilen?

 

Aloe Vera geht auf Weltreise

Sumerische und ägyptische Aufzeichnungen belegen, dass die Aloe Vera schon vor 5.000 Jahren medizinisch verwendet wurde. Die alten Ägypter bezeichneten sie als Pflanze der Unsterblichkeit und als Blut der Götter.

Sowohl die schöne Nofretete als auch die machtstrebende Cleopatra nutzten das wohltuende Gel, um ihre Haut zu pflegen.

Durch die Ägypter wurden die alten Griechen auf die Heilpflanze aufmerksam, so ließ z. B. Alexander der Grosse die Verletzungen seiner Kämpfer mit dem Saft der Pflanze kurieren. Im asiatischen Raum fand die Aloe durch arabische Händler Verbreitung. So gelangte sie unter anderem nach Indien bis hin ins ferne Japan, wo die Samurai ihre Körper vor Kämpfen mit dem Gel eingerieben haben sollen, um unverwundbar zu werden. Im 10. Jahrhundert soll die Aloe  schliesslich in Grossbritannien ihren Siegeszug fortgesetzt haben, von wo aus sie sich ihren Weg durch ganz Europa bahnte und von den Spaniern nach Süd- und Mittelamerika gebracht wurde. Wow! :)

 

Inhaltsstoffe und Wirkungsweise:

Es gibt mehr als 200 nachgewiesene Inhaltsstoffe. Dabei ist zu bedenken, dass die Wirkkraft nicht einfach auf die einzelnen Inhaltsstoffe, sondern vielmehr auf die aussergewöhnlichen Wirkstoffkombinationen zurückzuführen ist:

 

Mono- und Polysaccharide:

Einfach- und Mehrfachzucker in der Aloe Vera wirken entzündungshemmend, antibakteriell, antiviral, antimykotisch, immunstimulierend und verdauungsfördernd. Das sogenannte Acemannan, das z. B. auch in der Sibirischen Taigawurzel und im Ginseng zu finden ist, wird heute als der Hauptwirkstoff der Pflanze angesehen.

Es handelt sich hier um ein langkettiges Zuckermolekül, Acemannan, das bis zur Pubertät auch im menschlichen Körper gebildet wird, dann aber über die Nahrung zugeführt werden muss. Dies stärkt die weissen Blutkörperchen und das Immunsystem, wirkt entzündungshemmend, reinigt und entsäuert den Darm. Mehr Vitalstoffe können aufgenommen werden und gefährliche Hefepilze haben keine Freude mehr.

Ausserdem dient das Acemannan in den Gelenken, Knorpeln, Sehnen und Bändern als Aufbaustoff. Somit wirkt die Aloe Vera prophylaktisch gegen Arthrose und Arthritis und lindert die Beschwerden, bei bereits vorhandenen Symptomen.

 

Vitamine und Mineralstoffe:

Vitamine und Mineralstoffe sind wichtige Helfer auf dem Weg zu einem gesunden Stoffwechsel, das gilt im Tier- wie im Pflanzenreich. Die Aloe Vera, die ihren Stoffwechsel an ihren natürlichen Standorten unter extremen Bedingungen aufrecht erhält, verfügt über eine ganze Palette wohl aufeinander abgestimmter Vitalstoffe, deren Wirksamkeit auch im menschlichen Organismus belegt ist. So ist Vitamin A zum Beispiel für den Sehvorgang und für die Entwicklung von Haut und Haaren essentiell. Die B-Vitamine B1, B2, B6 und B12 sowie die Folsäure und das Niacin dienen der Gesunderhaltung von Kreislauf, Muskeln und Nerven oder spielen im Eiweiß-Stoffwechsel eine wichtige Rolle. Und die Vitamine C und E, die ebenfalls in den Aloe Vera Blättern enthalten sind, dienen tierischen wie pflanzlichen Organismen als Radikalfänger.
Die Mineralstoffe und Spurenelemente der Aloe Vera ergänzen die Wirkkraft der Vitamine, indem sie den Wasser- und Elektrolythaushalt ausgleichen und als Cofaktoren vieler Enzyme direkt ins Stoffwechselgeschehen eingreifen. Die wichtigsten Mineralstoffe finden in einer Aloe Vera Zelle in einem besonders effektiven Konzentrationsverhältnis zueinander. Das gilt für die Makroelemente – das sind vor allem Calcium, Kalium, Magnesium, Natrium und Eisen – genauso wie für die Mikronährstoffe Mangan, Chrom, Zink und Kupfer.

 

Aminosäuren:

Aminosäuren sind die Grundbausteine der Proteine. Der menschliche Eiweißstoffwechsel basiert auf 22 verschiedenen Arten, ein Aloe Vera Blatt liefert davon 20, von denen wiederum 9 essentiell – also lebensnotwendig – sind. Alle Enzyme, Gerüstproteine und viele Botenstoffe sind aus Aminosäuren aufgebaut, eine Pflanze, die wie die Aloe Vera einer Vielzahl von Umwelteinflüssen trotzen muss, ist entsprechend auf ein besonders wirkungsvolles Aminosäuregrundmuster angewiesen.

Enzyme:

Enzyme sind Biokatalysatoren, die an einem Großteil aller Prozesse, die sich in einer gesunden Zelle abspielen, beteiligt sind. Die Bandbreite ihrer Aktivitäten erstreckt sich von der Vervielfältigung des Erbguts bis zum immungesteuerten Abbau von Krankheitserregern. Im Innern der Aloe Vera, die als echte Lebenskünstlerin einer Vielfalt von Umwelteinflüssen die Stirn bietet, tummeln sich eine Vielzahl Enzyme, die der Wissenschaft schon lange als Garanten einer leistungsstarken Zellabwehr und Zellhomöostase bekannt sind, dazu gehören zum Beispiel Proteasen, Oxidasen, Amylasen und Katalasen. Aloe Vera enthält darüber hinaus aber auch einige Enzymklassen, die ursprünglich nur mit menschlichen bzw. tierischen Körperfunktionen in Zusammenhang gebracht wurden, so zum Beispiel das „Muskelenzym“ Kreatin-Phosphokinase.

 

Sekundäre Pflanzenstoffe:

Die sekundären Pflanzenstoffe bestimmen den Geschmack, den Geruch und die Farbe von Pflanzen.

Sie kommen zwar nur in geringen Mengen vor, sind aber in pharmakologischem Sinne meist von grosser Bedeutung.

So enthält das Aloe vera Gel mitunter ätherische Öle, Saponine, Tannine und Salicylsäure, die entzündungshemmend und antibakteriell wirken, und Sterole, die zudem den Cholesterinspiegel natürlich senken können.

 

Wirkung und Anwendung von Aloe Vera:

die Anzahl der Inhaltsstoffe verrät uns ja bereits, dass Aloe Vera so einiges kann. :)

Es gibt 2 Arten der Anwendung:

Bei der inneren Anwendung stärkt Aloe das Immunsystem, verbessert somit die Abwehrkräfte, entschlackt und entgiftet schonend den gesamten Darm.

Bei der äusseren Anwendung führt Aloe der Haut sehr schnell und sehr tief Feuchtigkeit zu. Die Wundheilung und Regeneration der Haut wird erheblich beschleunigt. Aloe wirkt stark entzündungshemmend, antimykotisch und antibakteriell

 

nur einige Anwendungsbeispiele:

Sonnenbrand

Verbrennungen allgemein

Sonnenallergie

allergische Reaktionen

Hautirritationen

Akne

Schuppenflechte

Heilung von Magen und Darm

Obstipation

zur Stärkung des Immunsystems

 

Wichtig: Bedenke, dass die Anwendung des Aloe Vera Gels vom jeweiligen Beschwerdebild abhängt. Bei der äusserlichen Anwendung wird in der Regel etwas von dem Gel mehrmals täglich auf die zu behandelnden Hautpartien aufgetragen. Wenn Du das Gel oder den Saft einnehmen möchtest, kannst Du es einfach pur essen, mit Wasser oder Saft verdünnen oder z. B. in den Obstsalat oder in Smoothies einrühren. Am besten auf nüchternen Magen. Das Gel/der Saft darf nicht über 40° erhitzt werden um die Aminosäuren zu schützen. Bitte auch nicht mit Kaffee und Teeingehaltigen Getränken zusammen einnehmen, da sonst die wertvollen Inhaltsstoffe vom Körper nicht vollständig aufgenommen werden können. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 3 bis 5 Esslöffeln pro Tag.

 

Es gibt viele Produkte auf dem Markt! Bitte schaue Dir genau an, was Du kaufst. Aloe Vera Barbadensis sollte die erste Zutat sein. Manchmal werden Produkte mit pulverisierter Aloe Vera verkauft. Du erkennst Sie daran, das Wasser an erster Stelle steht. Die Pflanzen auf Fuerteventura bekommen besonders viel Sonnenschein, wachsen auf mineralstoffreichem Vulkanboden und sind hier im Atlantik relativ wenigen Umweltbelastungen ausgesetzt.

 

Ich wünsche Dir Licht und Liebe aus meinem Herzen und mögest Du gesund und munter sein.

 

Namaste

Katrin

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Auf der Suche nach Klarheit...

Auf der Suche nach Klarheit...

 

Im Augenblick bin ich etwas verloren und suche nach Klarheit, ich suche dort, wo derzeit einfach keine Klarheit möglich ist. Mein Ego möchte das nicht verstehen, wie etwas im Unklaren bleiben darf, bis es ganz von alleine wieder klar wird.

Ich versuche es ihm zu erklären, dass es manchmal so ist, wie mit den Wellen auf einem sonst so klaren See. Vom Wind werden diese Wellen auch noch bestärkt... und auf Fuerteventura ist es oft, sehr windig :)...

Ich kann mich noch so sehr darauf konzentrieren in die Tiefe und auf den Grund sehen zu können, aber jeder Versuch die Wellen zu beruhigen wird nur noch mehr neue Wellen erzeugen.

 

Also bringe ich meinen Fokus weg von diesem unstillen Gewässer und konzentriere mich auf das was mir im Hier und Jetzt klar ist.

Was ist da?

Was ist klar?

Was gibt mir Sicherheit?

Wofür darf ich dankbar sein?

 

Es gibt so viele Dinge, die mir jetzt in den Sinn kommen.

Ich habe das Glück 2 Schwestern zu haben und liebevolle Eltern, die bisher wirklich IMMER für mich dagewesen sind. Ich Danke Euch so sehr dafür.

Außerdem habe ich ein Dach über dem Kopf, darf einen Garten bepflanzen, habe den treuesten Hund der Welt an meiner Seite, ich bin gesund und habe in meinem Leben richtig gute Freunde, mit denen ich bereits durch dick und dünn gehen durfte.

Die Liste worüber ich dankbar bin, ist unendlich lang.

Ein Leben in absoluter Fülle und da ist mehr vorhanden als ich jemals konsumieren kann oder zu Träumen gewagt habe.

 

Dennoch gibt es diese Augenblicke, in denen mir das Leben sagt: Sturm, großer Wellengang, SOS!!! Du hast NUR Dich!!!

Warum eigentlich NUR? Warum bin ich mir nicht genug?

Mein Mantra des Tages lautet also: „Ich bin genug“

Danke liebes Leben, dass du mich einmal mehr daran erinnern möchtest.

Ich bin eine wunderbare, liebevolle Seele in einem kräftigen und gesunden Körper.

Ich habe 2 Augen, mit denen ich die Schönheit dieser Welt sehen kann und mir aussuchen darf wohin ich schaue.

2 Ohren, mit denen ich Musik und Worte hören kann.

2 Beine, mit denen ich laufen, springen und tanzen kann.

2 Arme, mit denen ich jeden und das ganze Universum umarmen darf.

Einen Mund, Nase, … und die Hände, die gerade diese Zeilen schreiben, geführt von meinem Herzen, dass so geduldig in meinem Brustkorb schlägt. Manchmal ganz frei und leicht voller guter Hoffnung und Liebe und manchmal ganz eingeengt von meinen Ängsten und Sorgen.

 

Ich fühlte mich oft so, als wäre ich hier falsch in dieser Gesellschaft auf der Erde. Die Evolution betrachtete ich eher skeptisch und auch wünschte ich mir häufiger, die Menschen wären bewusster.

Umso Dankbarer bin ich Dir und all den lieben Wesen in meinem Leben für Dein Verständnis,

deine Liebe und das Du mir das Gefühl gibst, trotzdem genau richtig zu sein.

Richtig zu sein, so wie ich bin und dort wo ich bin.

 

Ich liebe Dich. Du bist ein großes Geschenk für diesen Planeten.

 

Ich sende Dir Licht und Liebe aus meinem Herzen

 

Stay true and love what you do...

 

Namaste Katrin

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